Mein Weg ins Leben

....endlich leben.


Ich war schon als kleines Kind viel auf dem Wasser unterwegs,

kenne das Gefühl der Wellen und des Windes.

Daher vergleiche ich heute mein Leben, vor allem meine Kindheit mit einer großen Segeltour.

Es gab Zeiten in denen das Wasser sehr ruhig war, der Himmel strahlend blau und die Gefühle von Liebe, Glück und Geborgenheit mich umgeben haben. Dieses hielt etwa die ersten 12 Lebensjahre an.

Doch irgendwann ab dem Zeitpunkt fingen die Wellen an immer höher zu schlagen, die Wolken wurden dunkler und von Jahr zu Jahr drohte meine Schiff unter zu gehen. 

Ab der Pupertät fing ich an mich für meine leibliche Familie zu interessieren. Ich wollte wissen wer ich war, woher ich kam, wieso ich so geworden bin.

Ich wollte mich selbst finden, fühlte mich zu dem Zeitpunkt nirgendwo dazu gehörig. Ich war nicht die, die ich dachte zu sein. Ich hatte eigentlich einen anderen Namen, eine andere Familie, ein anderes Leben. Über dieses Leben wollte ich mehr und mehr wissen.

Dabei merkte ich jedoch nicht das ich mich von meiner Adoptivfamilie immer weiter entfernte. Ich sonderte mich ab, hatte das Gefühl nicht mehr zu ihnen zu gehören. Ich war anders, nicht ich. Ich war nicht gut, sonst hätte meine Mutter mich damals behalten. Irgendwas musste an mir faul sein, irgendeinen Fehler musste ich haben.     Angst, Traurigkeit, Einsamkeit, Hass und Wut fingen damals an sich in meinem Leben einzu nisten. Es gefiel ihnen so gut das sie mich über viele Jahre begleiteten.

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